Kursbeschreibung
Diese Schulung qualifiziert Fachkräfte für die kompetente Beratung zum Einsatz von Wärmepumpen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Behandelt werden rechtliche Rahmenbedingungen, Wirtschaftlichkeit, Anlagentechnik und Wärmepumpenkonzepte im Bestand. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Anwendungen, passende Wärmequellen und die Auswahl geeigneter Systeme.
Die Teilnehmenden lernen:
- Förderbedingungen, Finanzierung und gesetzliche Grundlagen
- Technische Grundlagen zu Wärmepumpen und Betriebsweisen
- Einordnung und Analyse von Bestandsgebäuden (EFH, MFH, NWG)
- Bewertung verschiedener Wärmequellen (Luft, Sole, Abwasser, Grundwasser)
- Auswahl und Auslegung geeigneter Wärmepumpensysteme
- Professionelle Kundenberatung inkl. Tools, Argumentation und Planungshilfen
Zielgruppe
- Meister und Gesellen von SHK Betrieben
- Fachlich ausgebildete Unternehmensangehörige der Planungsbüro für technische Gebäudeausrüstung
- Energieberater:innen / bspw. unternehmensangehörige Gebäudeenergieberater des Handwerks
Preis & Förderung
Diese Schulung ist förderfähig im Rahmen der BAFA Bundesförderung Aufbauweiterbildung (BAW). Mit Förderung reduziert sich Ihr Eigenanteil deutlich – sprechen Sie uns einfach an!
- Gefördert werden bis zu 500 €
- Der Förderantrag kann unkompliziert durch das Unternehmen oder die teilnehmende Organisation gestellt werden
- Teilnahmegebühr ohne Förderung: 680 € für 2 Tage
Dauer: 2 Tage (16 UE)
Format: Online
Abschluss: Zertifikat
Preis: 680 €
Sprache: Deutsch
Berufsweg: SHK & Energieberatung
- SHK Geselle, Meister
- Gebäudeplaner:in,
- Energieberater:in
Programm & Lernziele
✅Lernziele:
· die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes und der Heizkostenverordnung einordnen und anwenden
· alternative Versorgungskonzepte vergleichen und passend auswählen (Fernwärme, kalte und warme Nahwärme, Gebäudenetz)
· geeignete Finanzierungsmodelle beurteilen
· die verfügbaren Förderungen nutzen und die erforderlichen Nachweise erbringen
✅Lernziele:
· die Nutzweise von Wärmepumpen beschreiben, u. a. Speichern, Verteilen und Übergabe
· die verschiedenen Betriebsweisen voneinander abgrenzen (monovalent, bivalent, Heizen, Kühlen, Trinkwassererwärmung)
· die gängigen Kältemittel einordnen und ihre Eigenschaften erläutern
· einen Überblick über Energiemanagement, Smart Meter und Netzanschluss geben
✅Lernziele:
· die DIN 18599 auf bestehende Wohngebäude anwenden
· die Kombination mehrerer Wärmeerzeuger und verschiedener Heizflächen planen
· Anlagenkonzepte mit Wärmepumpe für bestehende EFH, ZFH und kleine NWG entwickeln
· Anlagenkonzepte mit Wärmepumpe für bestehende MFH und NWG entwickeln
· die Heizlast nach DIN EN 12831:2017-09 in Verbindung mit DIN/TS 12831-1:2020 berechnen
· geeignete Maßnahmen zur Heizlastsenkung ableiten
· besondere Bestandsanlagen in Wohn- und Nichtwohngebäuden einordnen
· die Eignung der vorhandenen elektrischen Installation bewerten
✅Lernziele:
· die Wärmequelle Luft einordnen und dabei insbesondere TA Lärm, LAI-Leitfaden, Bauweisen und die verschiedenen Kältemittel berücksichtigen
· die Wärmequelle Abwasser hinsichtlich Verfügbarkeit und Genehmigungsbedingungen beurteilen
· die Vor- und Nachteile der verschiedenen Wärmequellen für unterschiedliche Gebäude gegeneinander abwägen
· die Wärmequelle Erde (Sole) einordnen und dabei insbesondere Kollektorarten, Voraussetzungen für Bohrungen und den Umweltschutz berücksichtigen
· die Wärmequelle Grundwasser einordnen und dabei insbesondere den Wasserschutz und die möglichen Anlagentypen berücksichtigen
✅Lernziele:
· die zu erwartende JAZ berechnen
· geeignete Maßnahmen zur Steigerung der JAZ ableiten
· die Wärmepumpe fachgerecht dimensionieren
· typische Umsetzungsprozesse nachvollziehen und dabei die Reihenfolge der Tätigkeiten, den Aufwand und die Schnittstellen beschreiben
✅Lernziele:
· die Marktentwicklung für Wärmepumpen einordnen, insbesondere hinsichtlich Effizienzklassen, Kältemittel und Schallleistung
· die zentralen Argumente für Wärmepumpen überzeugend darstellen und häufige Fragen fundiert beantworten
· Maßnahmen zur Steigerung und Aufrechterhaltung der Effizienz von Wärmepumpen im Bestand ableiten
· Beratungs- und Berechnungstools einsetzen und dabei Leitfäden und Checklisten anwenden
Unverbindliches Beratungsgespräch
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